das Nichteingestehen einer Sache vor sich selbst
Anlehnend zum gestrigen Beitrag, möchte ich nochmal auf die Umgangsweise des Selbstbetruges eingehen. Warum machen Menschen das überhaupt? Und ist es so schlimm, die Realität zuzulassen?
Im Internet fand ich folgendes dazu:
„Kognitive Verzerrung ist ein kognitionspsychologischer Sammelbegriff für systematische fehlerhafte Neigungen beim Wahrnehmen, Erinnern, Denken und Urteilen. Sie bleiben meist unbewusst.“
Prinzipiell stellt dieses Phänomen einen Selbstschutz dar. Glaubenssätze, die bei uns unterbewusst eingespeichert sind, hindern manchmal daran, uns Schwächen einzugestehen. Aus der Angst vor Ablehnung, dem Gefühl nicht in Ordnung, oder nicht liebenswert zu sein, beruhigen wir uns dann schnell innerlich selbst. Dabei sprechen wir uns seltener Mut zu, dass wir fehlerhaft sein dürfen und dennoch liebenswert sind, als das wir anfangen uns selbst einzureden, diese Fehler alle nicht zu haben. Mitunter kann es vorkommen, dass wir Gründe suchen, um damit der Eigenverantwortung aus dem Weg zu gehen. Würden wir dazu stehen, könnten wir darauf hinarbeiten, diese Fehler nicht mehr zu machen. Ängste halten uns unwissentlich leider oft gefangen. Es gilt diese aufzulösen und zu begreifen, dass uns keine negativen Konsequenzen drohen, wenn wir ehrlich mit uns selbst und mit anderen umgehen.





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