Vorurteile sterben nie aus!

#Vorurteile sind im Grunde die Basis der #Diskriminierung von Menschen mit #Behinderung.

So wird viel zu schnell von der #Beeinträchtigung abgesehen und den Betroffenen Fähigkeiten zugesprochen, die eben auf Grund der #Einschränkung NICHT möglich sind. Menschen mit #Handicap werden #überfordert und somit in ihren persönlichen #Grenzen andauernd verletzt. Generell gilt, dass niemand etwas können muss. Menschen, die in einigen Belangen gehindert sind und auf #Akzeptanz und #Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind, sollten erst recht nicht auf einer Ebene beansprucht werden, die unmöglich ist, zu gewährleisten.

Wenn also die eigenen Grenzen von #Handlungsmöglichkeiten überschritten werden, wird das unter dem Begriff #Ableismus verzeichnet.

Jemand wird „fähig“- gemacht, obwohl er das nicht ist.

Wenn hingegen von #Disablismus die Rede ist, wird genau das andere Extrem zur #Diskriminierungsfalle.

Beeinträchtigungen setzen einen gesonderten Umgang mit Betroffenen voraus. Aber nur in den Bereichen, wo davon ausgegangen werden muss, dass der/ die Betroffene eingeschränkt ist. Eine Behinderung bedeutet keineswegs das Ende eines eigenständigen, vor allem selbst bestimmten Lebens.

Genau das macht die #Gesellschaft bzw. unser #System falsch. Ein jeder Mensch, der nicht mehr an der Norm zu messen ist und nicht mehr mithalten kann, wird #aussortiert, anstatt #integriert zu werden.

Ich frage mich generell… Wieso haben wir diese #Norm überhaupt geschaffen. Im Grunde passt da kein Mensch so wirklich rein.
Ist es nicht sinnvoller, Menschen individuell da im Leben einzusetzen und zu integrieren, wo sie mit ihren Talenten und Fähigkeiten reinpassen?

Wir sollten nicht Menschen ändern, sondern unsere Systeme.

Damit würde die Diskriminierung vielleicht generell ein Ende finden.

Und das, was man an Vorurteile gegenüber beeinträchtigten Menschen aufgebaut hat, ist oft einfach nur komplett an der #Realität vorbei.

Mensch bleibt Mensch!

Und die Würde eines Menschen ist…

Genau: UNANTASTBAR!

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