Mein LACHEN

Ein Lachen, das mir gehört.
Ein Lachen, dass aus meinem Herzen kommt.
Ein Lachen, das ich mir durch miese Umstände nicht nehmen lasse.

Ein Lachen, dass auf positive Erfahrungen beruht, die leider sehr selten der Fall waren.

Isoliert und durch Mobbing und Krankheit gezeichnet. Anerkennung gebe ich mir selbst, Lebensantrieb auch.

Das Lebensmotto, welches mich bis heute begleitet, ist: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen!“

Nun, es ist anstrengend den Steinen immer auszuweichen und andauernd aus Scheiße Gold zu machen. Steine sind schwer und es tut weh, wenn man eben weiß, dass man gesellschaftlich „aussortiert“ wurde.

Ich fühle mich oft überflüssig,
lästig, untalentiert und unzulänglich.

Der Witz ist, dass ich mir niemanden suche, den ich für mein Wohl verantwortlich mache. Aber ich versuche mich, um meine Zukunft zu bemühen.

Nach Gewalterfahrungen und Krankheit, im deutschen System ist es gefühlt unmöglich, wieder in ein gesundes Umfeld zu kommen.

Meist, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich mit dem Leben anzufreunden, dass man nun mal hat.

Ich lächle nicht, weil ich mich etwa in meinem Umfeld zu Hause fühlen würde…
Nein!

-Ich lächle, weil ich mich lieb habe, auch wenn es keinen Platz in den Herzen der meisten Menschen für mich gibt.

Ich fühle mich nur alleine vollständig. Ich fühle mich nicht liebenswert, dass bedeutet nicht, dass ich mich selbst nicht schätzen würde.

Leider werde ich da oft missverstanden.

Und ich schätze mal, dass es einigen anderen auch so ergeht.

Manche Menschen lieben sich, gehen auf ihre Mitmenschen zu, grenzen sich ab, können alleine sein und sich in allen Belangen bemühen und werden dennoch einfach übersehen.

Sie sind schlichtweg unsichtbar!

Sie überschreiten keine Grenzen, sind fair und haben gelernt, sozial zu agieren.

Als wären sie unangenehme Moralaposteln, tritt man sie mit Händen und Füßen…

Spiegel sind unangenehm, sie zeigen die Realität, nicht das, was man sehen möchte.
Also zerschlägt man alle Spiegel, die man vorfindet…

„Echte“ Hochsensibele/ Empathen, sind wie Spiegel und damit ganz schön bestraft.

Hinterlasse einen Kommentar