Einen Moment wie diesen…

Gegangen über den Barfußpfad des Lebens, im Flusskieselbeet neben dem Rindenmulch, stand das Herz im Sand und hinterließ eine Spur, ein Abdruck des Augenblicks, von Gefühlen geprägt.

Ein Sinnesbad der Seele mit offenem Zeitvorhang, an das Fenster prasselt manchmal der Regen, er fließt hinab und auch der Wind drückt ihn dran, ein an die Scheibe geküsster Segen.

Das Gefühl der Kälte von innen betrachtet, wenn die Decke der Nacht von der Geborgenheit fällt, weiß ich, dass das Leben auf mich achtet, einen Moment wie diesen vom Geist behält.

Dazu kommt noch impulsive Fantasie, so fliegt der Geist durch mein Haus bis unter das Dach, sucht jeden Moment zum Spuken wie nie, klappert dem Teufel ein Ständchen mit ordentlich Krach.

Nächtliches Wandern im Taumel der Träume, die Magie des Fühlens zwischen der Sternenpracht, es ist mehr als ein Barfußpfad neben dem anderen, der nur einen Weg geht und das Dasein auslacht.

Wegweiser sind manchmal da, um sie zu verdrehen, man muss nicht immer den leichtesten Weg gehen, einen Moment wie diesen beachtet im Sein, das täglich grüßende Murmeltier ist manchmal ein Schwein.

Danke für diese Einblicke, mein Leben, jeder sollte doch wenigstens die Chancen kennen, vielleicht bleibt es nur ein kleines Beben oder ein Ausbruch, um sich die Zeit zu nehmen.

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