USA mobbt Mexico!

Von den USA wird sowieso schon zu unkritisch berichtet bei uns, daher mal zwei Sachen die derzeit noch nicht so auf dem Schirm sind. Wir müssen wieder einmal über das Verhältnis der USA zu ihren Nachbarn sprechen.

Unter der aktuellen Regierung von Donald Trump hat eine Form der Arroganz Einzug gehalten, die die Souveränität Mexikos in Frage stellt. Ein CIA-Skandal in Chihuahua zeigt das überdeutlich: Zwei US-Agenten kamen bei einem Einsatz ums Leben, von dem die gewählte mexikanische Regierung nicht einmal den Hauch einer Ahnung hatte. US-Beamte ohne Genehmigung die in illegale Operationen auf fremdem Boden verwickelt sind, sowas ist kein Versehen. Präsidentin Claudia Sheinbaum, hatte in der Vergangenheit MEHRFACH die Angebote von Trump „Truppen zu schicken“ abgelehnt, sogar obwohl dieser mit Zöllen drohte, wenn Mexico ihre Drogenkriminalität nicht in den Griff bekommt.

Doch die Respektlosigkeit endet nicht bei Geheimoperationen, sie zieht sich bis in die Umweltpolitik. Ein aktueller UN-Bericht legt die Finger in eine tiefe Wunde: Mexiko wird von den USA unter Trump systematisch als Müllcontainer missbraucht. Tonnenweise giftiger Abfall wird über die Grenze geschoben, was ganze Regionen in sogenannte Opfer-Zonen verwandelt. Menschen werden krank und die Natur wird zerstört, nur damit US-Unternehmen ihre Kosten drücken können. Es ist diese herablassende Art, mit der ganze Länder wie Müllhalden behandelt werden, die einfach nur noch wütend macht. Man hofft eigentlich nur noch, dass er bald politisch „entmachtet“ wird, bevor der Schaden irreparabel ist.

Diverse Quellen:

https://www.theguardian.com/world/2026/apr/07/mexico-us-toxic-waste-un-special-rapporteur

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