Wie viel Radikalismus tut einer Bewegung gut und ab wann wird er zur destruktiven Gefahr für den demokratischen Zusammenhalt?
Fangen wir zuerst mit einem eigenem Beispiel an, wovon ich auch noch (mindestens) ein Reel machen werde:
Karl bezieht sich hier auf ein Buch welches 1998 in Frankreich erschienen ist, nämlich „Schwarzbuch des Kommunismus„. Die Co Autoren haben sich vom Autor aus diversen Gründen von diesem Werk distanziert:
https://taz.de/Das-Elend-linker-Immunisierungsversuche/!1342409/
Ich will hier erst mal nur Oberflächlich an die Sache herangehen, sonst wird der Text zu lange. Jedenfalls, kurzgesagt spielt es keine Rolle und es ist relativierend, ob wegen Lenin jetzt 30 Millionen Menschen gestorben sind oder eben nur 7-12 Millionen. Wer sich selbst links nennt, der regt sich doch auch über die 2 stelligen Todesopferzahl durch die ICE Agenten von Trump auf oder? Ich hab prinzipell nix gegen Kommunisten, allerdings wird es gefährlich, wenn sie Verbrechen der Geschichte relativieren.
Karl und seine Anhänger lehnen auserdem den Parlamentarismus offen ab, träumen von einem „Sozialismus innerhalb weniger Tage“ durch einen Generalstreik. Das Problem dabei ist nicht nur die Theorie, sondern der Umgang mit Menschen: Wer jede berechtigte Kritik an Grünen oder der SPD sofort in die rechtsextreme Ecke rückt, hat nichts aus der Geschichte gelernt.
Eine bittere Erkenntnis, dass Unruhestifter in eigenen Reihen oft schwerer zu bändigen sind als der politische Gegner von rechts, weil sie die Energie dort binden, wo eigentlich Solidarität herrschen sollte. Zumindest fühlt es sich oft so an, wenn man ständig von diesen Bubble Kommentare kriegt, die andeuten, teile der linken und alles daneben sind RECHTSEXTREM!
Eine progressive Politik, die wirklich etwas verändern will, darf sich nicht stur auf die eigenen Inhalte und Positionen berufen, sondern muss tatsächlich die Menschen verstehen. Die Bubble um Karl stört innerhalb der linken mit ihrem extremen Fanatismus und jeder Demokrat, sollte sich von denen distanzieren.

Es ist daher nur konsequent, sich für eine klare Distanzierung zu entscheiden und stattdessen auf Aufklärung, Augenhöhe und echte demokratische Teilhabe zu setzen, auch wenn das bedeutet, unbequeme Wahrheiten über Idole der eigenen Bubble auszusprechen.
Zum Schluß daher dass wichtigste! Volle Solidarität mit Tim (aka. KrassThema):





Hinterlasse einen Kommentar