Schlagwort: poesie
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Morgenwind

Wenn ein neuer Tag beginnt, rauscht der Blick in düstere Kronen, im Gehör weht geschwind, ein herbstlich kühler Morgenwind. Wenn der schwarze Vorhang vergeht, erscheint ein buntes Blätterbild, noch früh im Nebel tanzen sie wild, der Gedanke neu entsteht. Schweigend lauschend atmend ein, das Leben kann so friedlich sein, eine Maus läuft rasch vorbei, dem…
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Der wirkliche Frieden

Manchmal liegt die Seele nur so da, die Augen geschlossen, gedanken klar, die einzige Sprache im umhüllenden Raum, der Atem der Lunge und ein stiller Traum. Nur mit Dir und Deiner Sicht, das Herz schlägt mit klopfendem Gleichgewicht, sein Schlag im Puls von Hand zu Hand, die Sinne für sich in Deinem Verstand. So liegend,…
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Kerzenschimmer

Warmer Schatten flackernd leicht, ein kleiner Hauch des Atems reicht, um das tanzende Licht abzulenken, in der Dunkelheit lässt es sich gut denken. Es duftet nach Geborgenheit, stille Nächte gedankenweit , sternenklar durch des Fensters Sicht, Schneeflocken fliegen innerlich. Liegen geblieben im Kopf bedeckt, Schneegestöber hat den Geist geweckt, geschmolzene Sinne im Gedankenfluss, jeder Moment…
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Die Kunst der Stunde

Die Wirklichkeit dreht Gedankenrunden, im Kopf herrscht die Freiheit über das Sein, die Minuten verlaufen mit vielen Sekunden, so schien dieser Moment ganz klein. Weiter gedacht und aufgeschrieben, fing dieser Augenblick an zu lieben, der Funke im Herzen wurde so über Nacht, in einem Traum zu Feuer gemacht. Lichterloh erhellt ist nun der Geist, tanzende…
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Schlischlaschlick

Schlischlaschlick mit Strandgeschick, Fußabdrücke die man sah, waren plötzlich nicht mehr da, der Strandkorb war zusammengestrickt. Das Wetter ist rasch umgekippt, doch auf Regen folgt der Sonnenschein, in der Nordsee liegt der Wattwurm unscheinbar und winzig klein, im Schlick gräbt er sich schnell mal ein. Schlischlaschlick mit Geschick, läuft eine Krabbe klappernd vorbei, Sandkorngedanken rieseln…
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Schneidbrett der Gefühle

Aufgeschnittene Weisheit, gewürfelte Worte der Poesie, in Scheiben hauchdünn das Zwiebelkleid, denn es vergisst die Tränen nie. Viele Häute Faserreich, mürbe Gedanken zerhackt, ein Hauch von Knoblauch meilenweit, im Blutkreislauf wirkt es nackt. In das eigene Fleisch geschnitten, Furchen füllen die Zeit, auf dem Messerrücken geritten, das Schnittmuster reicht weit. Du bist aus gutem Holz…



