Vergangenheit und Zukunft!

Um die Gegenwart und Zukunftspläne zu verstehen, muss man auch die Vergangenheit verstehen, also erkläre ich in diesem Beitrag mal ein wenig!

Ich war schon immer sehr kreativ gewesen, Musik, schreiben, Videobearbeitung und mehr, allerdings war es immer nur eher ein Hobby. Heute ärgere ich mich ein wenig darüber, weil mein YouTube-Kanal wurde 2 Tage nach LeFloid gegründet und na ja es gab damals wenig Konkurrenz!

Es geht mir auch nicht primär um das Geld, eher darum etwas zu tun, was man liebt! Etwas zu erschaffen und auszulösen bei den Menschen. 😀

Jedenfalls bin ich zig mal, der Liebe wegen umgezogen, einfach, weil ich ein Herzensmensch bin und mich dann dazu, eher auf eine „vernünftige“ Arbeit konzentriert habe. Eine Ausbildung in der Logistik, teilweise im Lager, mal auf dem Stapler oder auch am PC, hab ich dann damals gemacht. Je nachdem in welcher Firma man arbeitet, ist es auch nicht der schlechteste Job, aber heute bin ich eher so der Typ Mensch, der nur wenig Kompromisse eingehen möchte.

So ca. in den Jahren 2010–2013, hatte ich dann sogar mal einen Podcast, lange bevor diese einen Hype wie heute hatten. Den gibt’s leider nicht mehr im Internet, war damals zu der Zeit, als ich mit meiner damaligen Freundin „Flyff“ gezockt habe und es war quasi der „Gildenpodcast“.

2013–2014 ca. hatte ich dann meinen WordPress Blog mit dem Namen „Killjims Blog“, mit Themen wie TV-Serien, Indie Games, Xbox-360 Indie Games, Sci-Fi gets Real usw.

All diese Projekte liefen sogar relativ gut und wäre ich so konsequent, wie heute gewesen, wäre mit Sicherheit mehr daraus geworden. Damit meine ich: Netzwerken, Werbung, telefonieren, weiterbilden, um es genauer zu sagen sein „Hobby“ und seine »Leidenschaft« ernst zu nehmen und auch so zu betreiben! Ich habe damals sogar mit dem einen oder anderen Indie-Entwickler geschrieben und durfte tolle Spiele bewerten.

Man findet sogar noch eine Wertung von mir, als Referenz, auch wenn diese ein wenig aus dem Zusammenhang geschnitten ist.

https://www.moddb.com/games/one-finger-death-punch/news/incredible-reviews

Das Spiel an sich ist von der Steuerung her eher einseitig, man brauch nämlich nur 2 Tasten, aber das Trefferfeedback, der Sound und die abwechslungsreichen Effekte, machen einen süchtig danach, obwohl das Prinzip sehr simpel ist

Rückblickend habe ich bei manchen Entscheidungen zu wenig darauf geachtet, was ich eigentlich wollte. Eine Beziehung gab mir Nähe, ein Job brachte Geld und eine neue Wohnung machte den nächsten Umzug möglich. Ob das auf Dauer auch zu mir passte, habe ich oft erst später hinterfragt.

Heute möchte ich mir dafür mehr Zeit nehmen und nicht aus Angst vor dem Alleinsein oder aus Zeitdruck Entscheidungen treffen, mit denen ich mich anschließend jahrelang arrangieren muss.

Auch meine Gewohnheiten möchte ich öfter hinterfragen. Beim Essen war „Schmeckt mir halt“ lange eine ausreichende Antwort für mich. Inzwischen will ich mich auch damit beschäftigen, was meine Ernährung für meine Gesundheit und für Tiere bedeutet. Dass ich etwas gerne esse, ist schließlich kein Grund, mich gar nicht erst mit Alternativen auseinanderzusetzen.

Kurz gesagt, wir denken einfach nicht mehr und sind zu unkritisch, lassen uns zu stark beeinflussen!

Beispiel: Ich liebe die Person/den Job etc., ABER…!

Was aber? Entweder es gibt nichts zu sagen und wenn es etwas zu sagen gibt, dann ändere gefälligst etwas an der Situation!

Ich habe auch zu diesen Menschen gehört! Lieber sich alles schönreden, abends ein wenig zocken oder Serien gucken, als sich selbst zu reflektieren und versuchen das Beste aus sich selbst und seinem Leben herauszuholen.

Es ist unbequem, aber dennoch der bessere Weg, denn alles, was du ignorierst, fällt dir irgendwann auf die Füße.

Ich habe mich lange selbst hinten angestellt. Über etwa zwölf Jahre war ich in drei Beziehungen und dazwischen jeweils nur kurz alleine. Zweimal bin ich der Liebe wegen umgezogen. Das waren Entscheidungen, die ich damals bewusst getroffen habe, auch wenn dadurch berufliche Möglichkeiten auf der Strecke geblieben sind. Ich bereue deshalb nicht meine ganze Vergangenheit. Aber ich möchte meine eigenen Wünsche heute ernster nehmen.

Auch bei meiner Gesundheit habe ich zu lange einfach weitergemacht. Im vergangenen Jahr hatte ich wieder regelmäßig mit dem Joggen angefangen und die Schmerzen immer wieder ignoriert. Bis ich Mitte des Jahres zeitweise kaum noch laufen konnte.

Bei mir wurde an beiden Gelenken ein Überstand entdeckt zusammen mit Arthrose

An beiden Hüftgelenken wurden Überstände und Arthrose festgestellt. Die rechte Seite wurde inzwischen operiert, nachdem ich den Orthopäden gewechselt und einige Monate um die Behandlung gekämpft hatte. Die zweite Operation steht noch bevor. Ich kann normal gehen, aber nicht jeden Tag kilometerweit laufen oder joggen. Gerade weil ich immer viel zu Fuß unterwegs war, ist das eine ziemliche Umstellung.

Dass man mir die Einschränkung nicht ständig ansieht, hat leider auch zu Unverständnis geführt. Manche meinten, ich solle Schmerztabletten nehmen und einfach weitermachen. Genau dieses Ignorieren möchte ich mir aber abgewöhnen.

Die kreative Arbeit hat mich während all dieser Jahre nie losgelassen. Ich möchte Dinge entwickeln, mitdenken und Verantwortung übernehmen. Auch in meinen bisherigen Jobs war mir wichtig, dass man Fragen stellen, dazulernen und Abläufe hinterfragen kann. Wenn eine kurze Erklärung schon zu viel verlangt ist, spreche ich das an. Manchmal ziemlich direkt. 😀

Für meinen weiteren Weg müssen deshalb mehrere Dinge zusammenpassen: eine Arbeit, hinter der ich stehe, meine gesundheitlichen Möglichkeiten und Zeit für meine beiden Kinder. Mindestens zwei freie Wochenenden im Monat sind mir wichtig. Bei der Jobsuche hat das im vergangenen Jahr leider öfter nicht zusammengepasst.

Zurzeit verdiene ich nebenbei unter anderem mit Verkäufen und Werbung etwas dazu und arbeite an meiner Selbstständigkeit sowie möglichen beruflichen Alternativen. Ich möchte meiner kreativen Arbeit endlich den Platz geben, den sie für mich schon lange hat.

Kompromisse wird es dabei weiterhin geben. Aber ich will genauer hinschauen, welche ich eingehe, statt mich wieder jahrelang mit einer Situation abzufinden, die nicht zu mir passt.

Die Zahlen von unseren Projekten gehen auch aufwärts und ich hab auch schon den ein oder anderen Kontakt, von daher ist es auch der richtige Weg. Auch wenn ich kein Hardcore-Gamer mehr wie früher bin, habe ich entschlossen, das Thema Gaming auch noch hinzuzunehmen, einfach wegen der Vergangenheit, dem Ruf und na ja, zwischendurch schlägt mein Herz auch noch für kleine Indie-Games. Deswegen hab ich auch mit dem Entwickler von „Spellic“ geschrieben, dem Game, das der YouTuber „JustNero“ unter anderem mitentwickelt hat. Ob das Spiel vielleicht sogar ein wenig mehr als nur eine Indie Perle wird oder nicht, werden wir noch sehen.

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