Autor: michimarf
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Der Klang von Melatonin

Der Weckruf der Natur im gefiederten Kleid, die Morgensonne schweigt sich in ein himmlisches Rot, hinter den jungen Blättern der prachtvollen Kronen, erwacht sie aus der Dämmerung der Zeit. Windstiller Augenblick im Sprung, Gesang voller Erwartungsdrang im Drumherum, so klingt es aus den Kehlchen den gelben und den roten, es sind die wunderschönsten Frühlingsboten. Das…
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Friedensbewegung

In Wirklichkeit sitze ich hier,will nur ein Stück der Klarheit,ein poetischer Satz auf Papier,ein Schriftstück der Wahrheit. Ich rieche und schmecke die Zeit,der Blick geht hin zum Himmel,Mensch Deine Gier nach Reichtum,in Armut versinkendes Gewimmel.Wo ist die Magie des Lebens,sich selbst und alles zu achten?Die Poesie geht bei vielen verloren,viel schneller als sie es je…
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Gewalt (Die Ballade von Hass und Wut)

Starre Blicke gegenüber,kein Lächeln im Gesicht,harte Fäuste, die sich ballen,Worte, die einander krallen,dringend in des anderen Ohr,purer Hass steht bevor.Zitternde Muskeln werden hart,nun herrscht in ihnen dreißig Grad.Das Blut es kocht, es brodelt förmlich, man wird zum Tier,brutale Gier.Des anderen Körper verletzen,ihn durch Angst und Schmerzen hetzen,seine Seele zerfetzen.Die Gedanken des Glückes rauben, dem Anderen…
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Reichtum

Das Wort stand auf und schuf die Macht,die Blicke der bösen Machenschaft,starr und rau aus verlorenem Mund,gab es die Ausgrenzung von Menschen kund.Abgetan als andersdenkend,die falsche Liebe in Richtungen lenkend,die nicht für alle normal zu sein scheint,doch es ist doch die Liebe, die vereint.Schaut auf euch und werdet glücklich,jeder lebt wie er es mag,egal welches…
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Randgedicht

Er segelte bis an das Ende seiner Welt,bis in die Tiefen der Zeit,wo alles hinunterfällt,an den Rand seiner Weiten.Bei Ebbe wanderte er weiter,bei der Flut rannte er zurück,an seinem Segelboot angekommen,durch den Sturm fahrend auf gut Glück.So wollte er weiter und hat es gekonnt,er war sein eigener Kapitän,er segelte bis an seinen Horizont,dort hat er…
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Von Spinne(r)n und Angebern

Von Spinne(r)n und Angebern Rumgesponnen im Netz der Intrigen,gefangen so allerhand falsche Fliegen,mit blutsaugenden Mücken wie verrückt,eingewickelt gut bestückt.In das Netz gegangen aus der Dunkelheit,hinter dem Netz schien das Licht so weit,geblendet von Schönheit und Gier,doch jetzt, ja jetzt,jetzt hängt ihr hier.Schnell verwickelt zur ewigen Ruh,kein Entkommen,nicht mal Du,kannst diese Spinner je befreien,sie verderben, bevor…



