Schlagwort: gedicht
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Wanderer des Wassers

Es regnet aus den Himmelfeldern, über Wiesen und den Wäldern, es blühen Blumen der Gezeiten, aus salzigsüßen Erdenweiten. Das Eis schwimmt erfroren im Meer, der Nebel trübt die Sicht, die Quellen dieser Welt, reflektieren das Lebenslicht. Stromabwärts treibt die Leichtigkeit, gegen den Strom umkehrbereit, sucht sich das Wasser seinen Weg, unbändige Kraft die sich im…
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Treibendes Schweigen

Den eigenen Atem spüren, bewusst die Stille um sich berühren, wenn die Zeit die Wolken treiben lässt, bevor die Sonne den Himmel verlässt. Wenn die Nacht einbricht, versteckt sich der Schleier, die Nebelschäfchen fliegen weiter, doch zu dunkel, um zu sehen, wohin sie fliegend schweigend wehen. Schwerelos treiben sie über den Gedanken, eine mondlichtgraue Reflexion,…
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Seelenmuskel

Du bist der Platz in meiner Mitte, mal stark und mal ganz klein, mal hältst Du durch und mal sagst Du bitte, ein Dank ist einfacher als ein Nein. Hältst meine Nerven im Gleichgewicht, bist mein Lächeln im Gesicht, hilfst mir aufrecht in die Ferne zu sehen, hilfst mir mein Herz zu verstehen. Du bist…
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Der Hase aus dem Zauberhut

Willkommen in meiner sprunghaften Zeit, solange versteckt bis jemand schreit, seid ihr bereit für den nächsten Trick? Mit einem Zauberspruch und etwas Geschick. Ich bin der letzte meiner Art, denn mit Hokuspokus wird gespart, ich hüpfe nun weit und breit herum, für die Selbstbestimmtheit ist es ein großer Sprung. Glücklich, weil ich keine Show mehr…
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Liebe ist…

Liebe ist…… ein kleines Lächeln… zartes Streicheln mit der Hand… auch von Herzen kommend Worte… Blick, der meinen Blick gebannt Liebe ist…… eine Umarmung… helfen da, wo man es kann… auch einmal zusammen trauern… neue Dinge fangen an Liebe ist…… sich nah zu bleiben… und einander gut zu sein… gegenseitig treu zu bleiben… keiner ist…
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Messerwerfer

Gefesselt am Rad des Lebens,drehend, dem Schwindel nicht fern,den puren Wahnsinn findend,mit geöffneten Armen zum Herrn.In der Tiefe schlummert der Teufel,er ist wach und tanzt im Kreis,seine Gier nach bösen Taten,hungrig wie Feuer nach Blut und Schweiß.Alles dreht sich im Leben,geworfene Klingen mit Schliff,hängen am Rand der Seele,keine Hand hält ihren Griff. Schweigend vor Angst…



