Schlagwort: lyrik
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Von Gold und Glanz

In klaren Gewässern schimmert das Sein, so liegt im Fluss ein geformter Stein, dessen Stillstand schwer am Grund Festhält, geglättete Erinnerungen einer abgerundeten Welt. So ließ er alles über sich fließen, Bodenständig und glücklich dabei, das Rauschen der Strömung am genießen, er fühlte sich in der Tiefe frei. Eines Tages schwamm ein Fisch vorbei, Strom…
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Sinnesorgane des Krieges

Unantastbar doch voller Gefühl, liegt die Würde im Hassgewühl, nicht mehr wertvoller als ein Stein, im Krieg verliert das Leben ein Bein. So hinkt es zu der Hoffnung, durch das Minenfeld der Zeit, die Augen sahen die Minen nicht, das Leben verlor so sein Gesicht. Verstümmelt roch die Welt verbrannt, das Piepen im Ohr nicht…
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Traumtyp

Zwischen dem Abend und dem Morgen, liegt eine Gelegenheit bei Nacht, gedanklich tief verborgen, schwerelos gedacht. Die Augen verschließen den inneren Blick, so ist man mit sich ganz allein, in Deinem Kopf brennt ein Licht, in der Dunkelheit ein anderes Sein. Alles kann geschehen mit flügelweiter Sicht, Angst und Trauer sind auch dabei, doch auch…
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Die Welt ist kompliziert?!

Warum ist die Welt eigentlich immerzu so kompliziert? …Nun, denken wir vielleicht einfach zu kompliziert? Ein jeder Mensch wird mit demselben Wert geboren. Alle Wertigkeiten, die sich im Laufe unseres Lebens verschieben, sind menschgemacht. Wir bewerten andauernd in gut und schlecht.Wenn wir das mal für einen Moment unterlassen, sind wir nicht besser oder schlechter als…
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Bunte Melodien

Klangvolle Erinnerung im Tonspektrum der Zeit, gehört und gefühlt im Sinnesrausch, Schallereignisse fliegen weit, wahrnehmender Klangaustausch. Die Liebe zur Schwingung auf dem Parkett, die Seele tanzt vor dem Spiegel Ballett, ein Riff im Solo mit einem Griff, taktvolle Elemente sind ein Begriff. Doch ohne Herz bleibt das Tonsystem kalt, verspielte Träume im Orchester geben halt,…
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Wilde Gefühle

Wenn ich fühle, dann fühle ich richtig, denn Gefühle sind so wichtig, wie die Sonne für die Erde, wie in den Weiten die funkelnden Sterne, wie die Schnuppen für die Wünsche, wie die Quelle für den Fluß, wie ein schöner Gedankenerguß, ein zärtlich sanfter liebender Kuss. Traumverwandelnd aus der Nacht, in Gedanken aufgewacht, genieße ich…



