Schlagwort: lyrik
-
Reise des Lebens

Ein neues Jahr im Sein der Welt, Fotomomente ungestellt, festgehaltener Augenblick, der Horizont mit weitem Blick. Musikverliebte Ohren tanzen im Kreis, Texte des Friedens sind der singende Beweis, für etwas Vernunft auf dieser Erde, das ein jeder Mensch im Frieden werde. Tierwohl steht im Vordergrund, nur wer sich und das Leben achtet bleibt gesund, die…
-
Blütengeflüster

Von den Wurzeln hinauf in das Licht, zwischen Blüten und Blättern verspricht, sich so manch ein Wort kunterbunt, dank der Erdrotation läuft es rund. Verstandenes zu verstehen, getrockneten Boden zu begehen, ohne ihn mit der Wahrheit zu gießen, so manch ein Gedanke fängt an zu verfließen. Es strahlen die Farben im Frühling himmelblau, die Sonne…
-
Der Rausch der Totenwelt

Gestern Abend versteckte ich mich in der Dunkelheit, die schattenklare Nacht umhüllte mich, leise wartend eingefroren in der Zeit, die Gedanken waren ein eiskaltes Zittergedicht. Verkleidet im Mondlicht um nicht aufzufallen, meine Wege verwaschen vom Regen, mit geschlossenen Augen ließ ich mich fallen, um den Verstorbenen zu lauschen die sich in dieser Nacht auf der…
-
Wie Du

Augen sehen einander an, Herzen schlagen dann und wann, Essen verführt den schmeckenden Sinn, weil Du bist und weil ich bin. Tränen fließen salzig daher, die Küsse so süß wie das Träumen vom Meer! Dein Rausch ist mein Rausch wir geben uns hin, weil Du bist und weil ich bin. Ich bin klein und Du…
-
Von Gold und Glanz

In klaren Gewässern schimmert das Sein, so liegt im Fluss ein geformter Stein, dessen Stillstand schwer am Grund Festhält, geglättete Erinnerungen einer abgerundeten Welt. So ließ er alles über sich fließen, Bodenständig und glücklich dabei, das Rauschen der Strömung am genießen, er fühlte sich in der Tiefe frei. Eines Tages schwamm ein Fisch vorbei, Strom…
-
Sinnesorgane des Krieges

Unantastbar doch voller Gefühl, liegt die Würde im Hassgewühl, nicht mehr wertvoller als ein Stein, im Krieg verliert das Leben ein Bein. So hinkt es zu der Hoffnung, durch das Minenfeld der Zeit, die Augen sahen die Minen nicht, das Leben verlor so sein Gesicht. Verstümmelt roch die Welt verbrannt, das Piepen im Ohr nicht…



