Schlagwort: lyrik
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Federkleid

Du lebst in einer Welt voller Kronen, doch einen König hast Du nicht, im Schutz der Blätter lässt es sich gut wohnen! Dein Gesang ist es der mit der Freiheit spricht. Wenn ich Dich fliegen sehe packt mich die Sucht, ich sehne mich nach Weiten, unter der Grenze der Unendlichkeit, sehe ich Dich gleiten. So…
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Der angeschossene Geist

Verletzt durch die Kugel der Zeit, aus dem kalten Lauf des Stolzes, die Fäuste durch Hass geballt, Deine Ehre gibt Dir den Halt. Parolen schreiend im Marsch der Wut, die Gleichschrittgedanken im Kopf, mit dem Schlagstock in der Hand voller falschem Mut, mit verbundenen Augen suchst Du den Topf. Warm oder Kalt im Blindflug der…
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Schneidbrett der Gefühle

Aufgeschnittene Weisheit, gewürfelte Worte der Poesie, in Scheiben hauchdünn das Zwiebelkleid, denn es vergisst die Tränen nie. Viele Häute Faserreich, mürbe Gedanken zerhackt, ein Hauch von Knoblauch meilenweit, im Blutkreislauf wirkt es nackt. In das eigene Fleisch geschnitten, Furchen füllen die Zeit, auf dem Messerrücken geritten, das Schnittmuster reicht weit. Du bist aus gutem Holz…
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Ei….nerl…Ei

So manch Ei..ner schmückt sich, ja so manch Ei..ner bestückt sich sogar, mit fremden Federn wie wunderbar, Ei..ngemischt im behaupteten Haar. Manch Ei..ner bringt es auch sow..Ei..t, schmückt sich mit ganzem Federkl..Ei..d, Ei..nige verblassen dann vor N..Ei..d, denn sie wussten nicht besch.. Ei..d. Ja sind wir nicht alle in der Masse, Ei..nerl..Ei und trotzdem Klasse,…
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Verlogenes Prisma

Egal wie Du es zersägst und schneidest, parallel zueinander hat es dieselbe Form, ob Du es mit fantasie einkleidest, es würfelt und beginnt von vorn. Das Dreieck lässt Dich ertrinken, versunken in Verlogenheit, wenn falsche Freunde durch das Achteck hinken, schweigt die Mantelfläche der Zeit. Im Quader steckt ein Fünfeck, es kommt nicht an das…
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Hauch von Unendlichkeit

Spürst du ihn?Siehst du ihn?Nicht?Schau doch dort im Spiegel drin! Nicht wertlos!Was denkst du bloß?Teil eines Ganzen!Das haben so wie es scheint, erst Wenige verstanden. Kosmisch vereint,von niemandem verneint,in einem darin,der Hauch von Unendlichkeit. Gewollt,geliebt und nicht verliehen,geborgen und beschützt,obwohl einst aus dem Paradies vertrieben. Licht in der Dunkelheit,vollends befreit,und eingereiht,in den Hauch der Unendlichkeit.…



