Schlagwort: lyrik
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Lichtertraum

Hinein in die Gerüche von gutem Geschmack, von fantastischen Wesen und Piratenpack, an der Bar von Tortuga im verlorenen Sinne, gab es Rumrationen zum Innewohnen. Ein Lichter-Weihnachtsmarkt wie in einem Traum, Stockbrotduft und Honigwein erfüllten den Raum, die Leere im Bauch wurde wärmend gefüllt, das Koboldfeuer in mir hat die Gedanken umhüllt. Das Kunsthandwerk der…
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Jetlagbesoffen

Jeder Tag fühlt sich wie eine lange Reise an,die Uhrzeit verdreht das Nebenan,sie vergeht im Tagesdrang,der Flug in die weite Leere klopft abends an. Der tägliche Flug an Bord der Gedanken,schlaflose Nächte, die in den Stunden versanken,wo die Flugbegleiter Schlange stehen,kann man Sterne explodieren sehen. Das Klo an Bord ist voll getroffen,vom Rand herab verschmiert…
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Das Fenster zum Garten…

Durch das kleine Fenster zum Garten,scheint am frühen Morgen Licht,hinter dem Baum lässt die Sonne nicht lange auf sich warten,die letzten Blätter ein leichtes Gewicht. So sitze ich im Ohrensessel,der Schatten des Baumes tanzt an der Wand,es sind Gedanken eines erwachenden Traumes,wo die Liebe zum Leben entstand. Tanzende Schatten im Sonnenlicht,ein Auf und Ab im…
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Wartezeit

Ewiges warten mit offenen Augen, die Gedanken sind süß doch unerreicht, schleichend versucht nicht daran zu glauben, dass hinter mir ein Kuchen aufweicht. Hinter meinem Rücken lag er, doch der Weg zu ihm war so weit, sitzend lenkte ich mein Leben, wann geht es weiter mit dem bewegen. Zerflossene Sahnegedanken blieben stumm, mit Schulterblick und…
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Wieder Leben

Wieder leben, jeden Tag erneut, auch wenn Frust sich häuft, man im Regen ersäuft. Wieder erwachen, den Tod auslachen, Organismus lebend machen, und so Sachen. Du Tod! Ich bin vor Wut rot! Machtgefälle verschoben, Tod dem Tod! Kampf um Kampf, bis er sich verschanzt, nie mehr Angst, Dunkel verblasst. Blutbad, in Wasser verwandelt, er da…
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Nacht der Gefühle

Liegend fliegend im Traumrausch versunken,dem Tag noch ein letztes Mal gewunken,so angeschmiegt, lieblich mit der Nacht gekuschelt,wir haben bis weit in die Dunkelheit getuschelt. Verschlossen sind die Augen ins Umgekehrte,im Inneren auf dem Pfad des Seins,ein Lachen in den Weiten und ich folge seiner Fährte,verwundert festgestellt… es ist meins. Ach, verzauberte Sinne ruhen im Stillen,mein…



