Schlagwort: lyrik
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Solala im Zwischenjahr

Vor mir steht mein Kaffee klar, im Solala vom Zwischenjahr, ich bin wach und nicht grad neu geboren, habe mich mit Aufwachgedanken im Sessel verloren. Er floss schwarz aus der Kaffeemaschine, ich gab ihm ein Löffel Süßes zum Abrunden, im süßen Geschmack habe ich mich wieder gefunden, ein Hauch Milch für die blonde Zwischenzeit. Weit…
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Beim Träumen

Beim Träumen, von Afrikas Bäumen, so grün und satt, da bin ich ertappt. Realitätsverdruss, Gewitterkuss, Schuss um Schuss, kein Waffenladenschluss! Beim Träumen, lebt die Hoffnung, und ber der, da ist die Tür offen. Liebestür, dort gibt´s Frieden! Siehst du sie? Kinder, die mit dem Wind ziehen! Dies statt Leichen! Messer, die stumpf bleiben, kein Gas…
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Silvesterkuvertüre

Sinnlich geschmolzene Sehnsucht, im süßen Traum der Zeit, so kleckerst du mit Liebe, auf die Herzen der Weihnachtszeit. Das Gebäck im ausgestochenen Teig, Fantasie im vorgeheizten Sinn, mit Umluft verwirbelte Wärme, der knusprige Duft der gebackenen Sterne. Wie gerne verliebt sich die Versuchung, verführt von dem Zauber des Moments. Aschgraue Abendstunden im Kerzenschein, verführerische Umarmung…
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Kleines Gefühl…

Wirst zum Gewühl, suchst im Lebensgewimmel, die Sonne… die Wolken und den Mond. Du bist wie ein entdeckter Stern, aufregend hell, noch ohne Namen, noch nicht verstanden, doch generell, ein umgegossener Samen. Ich habe dich in meinem Herzen vergraben, mit Neugierde gegossen und gestaunt, jeder Schlag des Herzens kann dich erfahren, so keimst du und…
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Lichtertraum

Hinein in die Gerüche von gutem Geschmack, von fantastischen Wesen und Piratenpack, an der Bar von Tortuga im verlorenen Sinne, gab es Rumrationen zum Innewohnen. Ein Lichter-Weihnachtsmarkt wie in einem Traum, Stockbrotduft und Honigwein erfüllten den Raum, die Leere im Bauch wurde wärmend gefüllt, das Koboldfeuer in mir hat die Gedanken umhüllt. Das Kunsthandwerk der…
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Jetlagbesoffen

Jeder Tag fühlt sich wie eine lange Reise an,die Uhrzeit verdreht das Nebenan,sie vergeht im Tagesdrang,der Flug in die weite Leere klopft abends an. Der tägliche Flug an Bord der Gedanken,schlaflose Nächte, die in den Stunden versanken,wo die Flugbegleiter Schlange stehen,kann man Sterne explodieren sehen. Das Klo an Bord ist voll getroffen,vom Rand herab verschmiert…



