Schlagwort: lyrik
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Menschenwürde

Kein Tag vergeht ohne Vergehen,Die Trümmer der Menschheit bleiben zurück,Gefolterte Seelen verwehen,Im verwesenden Wind ein Todesruck. Glaube und Hoffnung im Bombenhagel,Die Asche der Würde verfliegt im Glück,Das Giftgas in den letzten Schreien,Der letzte Atemzug verblutet ein Stück. Verbrannt in den Feuern des Hasses,Aus Menschenhand entflammt ohne Schutz,Die Rauchwolken lassen die Sonne verblassen,Die Würde des Menschen…
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Seiltanzen

Seiltanzen, nicht verschanzen, wird dich auch ab und an, der Mut verlassen. Verlier´ nie das Seil aus den Augen, lass´ dir niemals das Gleichgewicht rauben, ohne Mühe, ohne geradeaus schauen, wirst du nie und nimmer an dich glauben. Blicke niemals nach unten, dort hat noch kein Wanderer den Gipfel gefunden, in ein paar Sekunden, ist…
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Zum Zug (Kurzgeschichte)

Heute ist es wieder so weit. Heute fährt er raus. Raus in die große weite Welt. Es ist ein Entfliehen, ein wieder Aufstehen. Wiederauferstehen. Der Sonne entgegen und erfahren, wie Freiheit schmeckt. Ein schöner Sommertag. Die gelbliche Himmelskugel gibt ihr Bestes und tanzt mit ihren Freunden, den Wolken, Tango. Der Wind gibt den Takt an…
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In das Weite schauen

Durch die Welt gehen, Schönheit sehen, Flüsse und Bäume, von einer besseren Welt träumen. Gewinner sind wir, die Träumer, wir sind wahre Steine-aus-dem-Weg-Räumer, und keine Versäumer, auch keine Streuner. Wir sind Entstehenlasser, und keine Verblasser, visionäre Schaffer, keine Außer-Acht-Lasser. Wir wissen nicht alles, aber hoffen und glauben, und können deshalb, einfach vertrauen. Träumer suchen das…
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Glaubensherz

So fliegt das Herz in alle Zeiten, mit der Sehnsucht und der Liebe aus den Vergangenheiten, ohne Furcht, doch zwischendurch ein bisschen Sorgen, mit den #aufwachgedanken beginnt ein neuer Morgen. Gespreizte Flügel vom Wind gepackt, hoch oben über den Wolken hat der Mey sich die Freiheit grenzenlos gesagt, mit Gitarre und Gesang, bekommt der Flug noch einen…
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Das poetische Rudel

Ich habe eure Spuren gelesen, in der Gischt geschriebenes Wort, der Herr von Nebel im verstandenen Wesen, fuhr als der Rübenkönig fort. Nachtverhangen im nachtfunkelnden Sternenmeer, unter des Vollmondes Schimmer, saß ein Teilzeitlyriker, gab den Worten ihren glänzenden Schimmer. Zwischen den Gänseblümchen der Nacht, die ihre Schönheit geschlossen hielten, saßen auf der Augenweide splitterfasernackt, wehmütige…



