Schlagwort: poesie
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Lieber Mond

Im Strom der Zeit, Dein Schein fließt spiegelnd in Flüssen weit, die Vögel des Wassers lassen sich treiben, ein Nebelfeld im stillen Schweigen. Gedanklich hinfort von der weiten Sicht, in kleinen Wellen berauschendes Licht, über Ufer bist Du getreten, mitgerissenes Geröll in Schlammtapeten. Viele Morgen in der Dunkelheit, fuhr ich neben Dir gegen den Strom,…
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Er ist noch da!

Er ist noch da, er kleine Moment im stillen Wald, auf diesem Stein am Wasser, wo sich die Bäume spiegelnd finden, wo die Blätter in den Wolken liegen. Dort sitzend rauscht ein Bach, sein Fluss streichelt mir mein Gehör, weit fort von Lärm und Krach, das Herz fliegt soviel höher. Die Käfer krabbeln im Laub…
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Traum meiner Poesie

Ein paar Stufen aus Stein, Schritt für Schritt lädst du mich ein, durch deinen Eingang Schritte zu wagen, deine Schönheit hilft den Geist zu tragen. Durch die Türschwelle der Vergangenheit, der Atem holt Luft und Lebenszeit, auf dem Steinboden im Flur, geht ein Gedanke der inneren Ruhe. Niedrige Decken und kleine Fenster, Geborgenheit und die…
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Morgenwind

Wenn ein neuer Tag beginnt, rauscht der Blick in düstere Kronen, im Gehör weht geschwind, ein herbstlich kühler Morgenwind. Wenn der schwarze Vorhang vergeht, erscheint ein buntes Blätterbild, noch früh im Nebel tanzen sie wild, der Gedanke neu entsteht. Schweigend lauschend atmend ein, das Leben kann so friedlich sein, eine Maus läuft rasch vorbei, dem…
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Der wirkliche Frieden

Manchmal liegt die Seele nur so da, die Augen geschlossen, gedanken klar, die einzige Sprache im umhüllenden Raum, der Atem der Lunge und ein stiller Traum. Nur mit Dir und Deiner Sicht, das Herz schlägt mit klopfendem Gleichgewicht, sein Schlag im Puls von Hand zu Hand, die Sinne für sich in Deinem Verstand. So liegend,…
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Kerzenschimmer

Warmer Schatten flackernd leicht, ein kleiner Hauch des Atems reicht, um das tanzende Licht abzulenken, in der Dunkelheit lässt es sich gut denken. Es duftet nach Geborgenheit, stille Nächte gedankenweit , sternenklar durch des Fensters Sicht, Schneeflocken fliegen innerlich. Liegen geblieben im Kopf bedeckt, Schneegestöber hat den Geist geweckt, geschmolzene Sinne im Gedankenfluss, jeder Moment…



