Schlagwort: micha
-
Die Spinner der Demokratie

Noch sind wir frei und dürfen demonstrieren,friedlich unsere Gefühle inszenieren,gegen Hass und Hetze den Mut nicht verlieren,an die Zukunft glauben und Politik kapieren. Lügenbaron im teuren Privatflieger,Schwurbelprinzessin am Rand der Zeit,im Porsche fühlt es sich an wie ein Sieger,ihr irrt in einem Land vor unserer Zeit. Doch wir sind die Sänger der bunten Welt,wir gehen…
-
Sehnsucht

Es wühlt der Tag in der Wolkenherde,am Himmel der Schein im blauen Dunst,so lagen fliegende Schatten auf der Erde,durch Sonnenstrahlen erhellte Kunst. Ach, wie weit reichen die Gedanken in die Ferne,am Horizont versunkenes Rot von lieblichem Blick,verzogene Sehnsucht umarmend gerne,lasse ich dich niemals los – Gedankentrick. Wie weit fließen die Klänge der Bachläufe ins Tal,wie…
-
So ging ich vorbei…

So ging ich vorbei… An den ersten Blüten des neuen Jahres, dessen Knospen so tief in der Kälte lagen, im Halt der Erde, mit wachsendem Blick.Es sind genau diese Gefühle, die auf Veränderung bauen, ein neuer Frühling im stillen Vertrauen, das Vertrauen in den Duft der summenden Sehnsucht, aus dem der Nektar des Friedens reift,…
-
SEi gRoß UnD kLEin

SEi gRoß und klein ZUR selben ZEIt, Du bist DER TräGer iM abEnDkleld, Verdreht VerTAnzt mit KrREiseLblick, Mit PIOUrettEN WortGEschiCk. Dem LeBen VerFALLen so LANge du Bist, KeIN GrUND zur FreuDE DU pessiMist, DENN das Schicksal kenNT DEinen LEBENSLAUF, Scheiß DRAUF. WAGE ALLES UND HOFFE NICHTS, vom ANGesicht des AnGESICHTS, BLEIBT so oft ja EiNFAch…
-
Sapere aude

Begriffen durch Wahrnehmung, zwischen Sturm und Drang, des Naturgenies Vernunft, wie der Herbstwind bei Regen klang. Konflikte durch Freiheitsstreben, das Herz berührt vom schlagenden Beben, pulsierende Adern im Wortvorhang, die Schranken der Weltordnung als Untergang. Wage es, weise zu sein in der Zeit, bediene dich deines eigenen Verstandes, Aufrührer der Menschlichkeit, handeln statt warten, denn…
-
Eiskalte Gräser

Schneeweiße Wiesen im Kristallteppichkleid, Raureifversunkene Dunkelheit, die Sehnsucht nach Sommerblumenvergangenheit, ist in den Gedanken noch nicht sehr weit. Im wiederkauenden Rhythmus der Sonne, versunken in Mondgedanken, sieht mein Blick die Hügel der Unterwelt, ein grabender Blinder, dem die Tiefe gefällt. Voller Leben, welches die Augen nicht sehen, verwühlte Sinne in Maulwurfgängen, das Herz ist viel…



