Schlagwort: lyrik
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Erwacht

Gefühlter Schlag im Morgengrau,schweigend regungslos die Lippen,das Blut bewegt den Zellabbau,die wahrscheinliche Lebenshälfte bestritten.Der Atem wiegt sich in die Lunge,Sauerstoff durchströmt mein Herz,die Augen geben den Träumen Flügel,der Freiheit Sehnsucht ohne Schmerz.Bewegungsfreudig aufgestanden,das Mahlwerk der Zeit brüht mir die Sinnlichkeit,ein Duft der Freude war vorhanden,zum ersten Schluck am Tag bereit.Danke lieber Morgen,ich habe schon an…
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AB… SINN…TH

Verführerisch geben sich die Sinne hin,wohlig wärmend im Gedankenrausch,sie schwinden durch die Erregung dahin,der Blick der Augen im Realitätsaustausch.Grün wie die Hoffnung, doch Schwindel war es nur,der Geist ist schwach und die Sinne sind pur,bittersüße Symphonie,gefühlte verfühlte schwankende Melodie.Getrunkener Absinth ich habe Dich erwischt,hast Deine Gefühle mit meinen Sinnen gemischt,so ein Cocktail trinkt man nicht…
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Unendliche Weiten

Er sitzt hier. Er sitzt hier und denkt nach. Er ist dreiundzwanzig Jahre jung und fühlt sich alt. Jeden Tag etwas älter. Ihm scheint es, als würde er konstanten Schmerz spüren. Wo? Überall! Ein Schmerz also, welchen er nicht lokalisieren kann oder auch nicht lokalisieren will, weil es ohnehin schon nicht mehr drauf ankommt. Er…
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Ein Stern voller Würde

Schaut dort oben am düsteren Himmel,der hellste Stern am Abendgesicht,sein Spiegelbild aus euren Augen,bringt ein Stück Freiheit und Frieden in das Licht.Es ist eine Zeit ohne Hürde,der Gang nach vorne ohne Bürde,nicht das schwere Auferlegte,nein, nur das Herz, welches dich bewegte. In diesem jenen Moment des Atemzugs,gedankenvoll im Lebensballett,Vertrauen welches innewohnt,umarmender Geist im träumenden Bett.Folge…
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Friedensbewegung

In Wirklichkeit sitze ich hier,will nur ein Stück der Klarheit,ein poetischer Satz auf Papier,ein Schriftstück der Wahrheit. Ich rieche und schmecke die Zeit,der Blick geht hin zum Himmel,Mensch Deine Gier nach Reichtum,in Armut versinkendes Gewimmel.Wo ist die Magie des Lebens,sich selbst und alles zu achten?Die Poesie geht bei vielen verloren,viel schneller als sie es je…
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Der Weltbeobachter

Siehst du das? Menschen haben Spaß, machen sich dreckig und nass, und geben dem Satan ihre Seele zum Fraß. Siehst du dies, wie der Mann seine Frau gestern wieder hieß? Nur weil diese, ihn wieder mal nicht ersaufen ließ. Siehst du jenes, der da drüben macht Pläne. Seit fünfundfünfzig Jahren die Gleichen, während die Hoffnungen…



