Schlagwort: lyrik
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Normal gestört

Das ist ja wohl mit Sicherheit unerhört,normal Gesagtes wirkt gestört,ein Einblick ins Seelchen, Gedanken empört,es rumpelt, verfunkelt, was dazu gehört. Sender und Empfänger mit Kling und Klang,wortverdrehte Hänger, total voll und lang,die Last am Wagen so tonnenschwer,mit offener Plane im Kreisverkehr. Hochgedreht an der Deichsel verrückt,vom LKW Gefallenes wirkt verstört,die Schwerkraft hat auf das Hirn…
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Kinderrechte

Liebe Kinder dieser Erde,es braucht starke Worte und ein Held,damit das Recht auf Gleichheit großgeschrieben werde,Menschen müssen noch viel lernen auf dieser Welt.Ihr habt das Recht gesund zu leben,das Recht auf Bildung auf Erholung und Spiel,das Recht darauf, Geborgenheit zu erleben,ja eure Rechte sind ziemlich viel. Ihr habt das Recht zu sagen, was Ihr denkt,damit…
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Popcorn im Saal

Da lag es dort, so mir egal, am Rande der Reihe mit der Nummer zehn. Der Film war zu Ende und alle wollten gehen, niemand hat auch nur einen Augenblick hingesehen. Es war ein ganz großes Kino, in dem es geschah, entsprungen aus Mais im Glasaltar, geschützt durch Scheiben, durch die alle schauten, am Anfang…
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Federn aus Eis

Der Flug der Schönheit sanft im Wind, fallen gelassene Traumpiraten, zum Entern bereit geschwungen geschwind, so lautlos tanzend, wie die Gedanken sind. Ihre Kälte wärmt die Herzen, die Ansicht wird mit Frieden zugedeckt, eine weiße Landschaft verschlafen versteckt, im Fenster spiegeln sich flackernde Kerzen. Lachende Augen im Augenblick, der Schnee bringt Kinderherzen zurück, vom Himmel…
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Sapere aude

Begriffen durch Wahrnehmung, zwischen Sturm und Drang, des Naturgenies Vernunft, wie der Herbstwind bei Regen klang. Konflikte durch Freiheitsstreben, das Herz berührt vom schlagenden Beben, pulsierende Adern im Wortvorhang, die Schranken der Weltordnung als Untergang. Wage es, weise zu sein in der Zeit, bediene dich deines eigenen Verstandes, Aufrührer der Menschlichkeit, handeln statt warten, denn…
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Solala im Zwischenjahr

Vor mir steht mein Kaffee klar, im Solala vom Zwischenjahr, ich bin wach und nicht grad neu geboren, habe mich mit Aufwachgedanken im Sessel verloren. Er floss schwarz aus der Kaffeemaschine, ich gab ihm ein Löffel Süßes zum Abrunden, im süßen Geschmack habe ich mich wieder gefunden, ein Hauch Milch für die blonde Zwischenzeit. Weit…



