Kategorie: Kunst Buch Lyrik
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Schimmerwald – Kurzgeschichte

Feandiras Magen knurrte. Seit heute Morgen irrten sie durch den Schimmerwald und hatten keinen einzigen Pilz und keine Beere gefunden. Geschweige denn irgendein Wild, das sie hätten schießen können. Die Ältesten hatten sie gewarnt, den Schimmerwald gar nicht erst zu betreten, aber Feanor hatte ihre Bedenken beiseite gewischt: „Ach, was soll schon geschehen? Wir suchen…
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Geistesfreiheit

Geistesfreiheit, GeistesfreiheitIch hoff, dass der Geist frei bleibt,und dass er sichnach Belieben verzweigt. Frei wie der Wind,wie ein spielendes Kind,wie Bachwasser,welches ruhig seines Weges rinnt. Der Geist fliegt wie ein Vogel,erhaben und hoch droben,kein Ort wo er wohnt,oder nichts, worüber es sich für ihn zu klagen lohnt. Viele sind ihm Freund,aber auch viele sind ihm…
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Ich bin ich…

Ich bin ich,erlebe mich,vertiefe jeden Gedankenstrich,atme das Leben an jedem Tag,wo immer der Gedanke lag.Mein Herz ist mein Herz,es schlägt für mich,bewegt mich im ich,so bin ich gern einfach für Dich.Denn Du bist Du und atmest ein,lässt die Gedanken, Gedanken sein,Deine Lunge atmet für Dich,so wie auch die meine für mich.Schritt für Schritt das Leben,es…
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Deine Seele

Ich kenne Deine Seele nicht, doch weiß ich sie ist da,mein Kopf, der sich an Deinem schmiegt ,ich erzähle Dir, was ich sah.Ein Wesen voller Ruhe und Frieden,ein Herz, welches für das Leben schlägt,weil jedes Herz welches geboren wird,für das Streben nach dem Leben steht.Niemals würdest Du zu viel nehmen,doch gibst unfreiwillig Deine Würde her,Deine…
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Seelenband – Kurzgeschichte

Krishan ist wieder auf einem seiner Waldgänge unterwegs. Die macht er immer nur mit Ronja, seiner treuen Hündin. Mit ihrem rotbraunen Fell ist sie im Schnee gut zu sehen, wie sie aufmerksam schnüffelnd vorausläuft.Seine eigenen Schritte knirschen gleichmäßig im gefrorenen Schnee… Er fühlt die beißende Kälte im Gesicht, doch die Vorfreude auf die warme Stube…
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Wunsch

Das Leben ist ein Wimpernschlag,verträumt in meinem Bette lag,die Hoffnung auf den nächsten Atemzug,denn davon bekam ich nie genug. Durch das Fenster blickend in die Dunkelheit,mein Gesicht sehend als sanftes Spiegelkleid,verhaucht im Glas schaute ich durch mich,sah Sterne am Himmel als kaltes Licht. In mir verborgen dankte ich,der Möglichkeit, in Frieden zu leben,den kalten Himmel…



