Schlagwort: lyrik
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Geistesfreiheit

Geistesfreiheit, GeistesfreiheitIch hoff, dass der Geist frei bleibt,und dass er sichnach Belieben verzweigt. Frei wie der Wind,wie ein spielendes Kind,wie Bachwasser,welches ruhig seines Weges rinnt. Der Geist fliegt wie ein Vogel,erhaben und hoch droben,kein Ort wo er wohnt,oder nichts, worüber es sich für ihn zu klagen lohnt. Viele sind ihm Freund,aber auch viele sind ihm…
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Ich bin ich…

Ich bin ich,erlebe mich,vertiefe jeden Gedankenstrich,atme das Leben an jedem Tag,wo immer der Gedanke lag.Mein Herz ist mein Herz,es schlägt für mich,bewegt mich im ich,so bin ich gern einfach für Dich.Denn Du bist Du und atmest ein,lässt die Gedanken, Gedanken sein,Deine Lunge atmet für Dich,so wie auch die meine für mich.Schritt für Schritt das Leben,es…
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Ohne Lampe kein Licht

Mein Freund,glaub es mir,oder eben auch nicht,ohne Lampe existiert kein Licht. Dunkelheit in Allgegenwart,der Boden ist steinig, kalt und hart.Die Seele, die sich in einer Blutlacke labt,weil sie wegen des Nichts verzagt. Kein Horizont und kein Licht,schau, mein Bruder, wie jeder Jeden mit einem Pfeil trifftund auch bei dir sehe ich,dass du dich selbst auffrisst.…
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Seelenband – Kurzgeschichte

Krishan ist wieder auf einem seiner Waldgänge unterwegs. Die macht er immer nur mit Ronja, seiner treuen Hündin. Mit ihrem rotbraunen Fell ist sie im Schnee gut zu sehen, wie sie aufmerksam schnüffelnd vorausläuft.Seine eigenen Schritte knirschen gleichmäßig im gefrorenen Schnee… Er fühlt die beißende Kälte im Gesicht, doch die Vorfreude auf die warme Stube…
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Die Dämmerung der Sonnenblumen

Ich sag es euch, heute ist wieder mal ein schöner Tag. Die Sonne scheint, der Himmel ist so blau, dass es mich geradezu peinlich berührt. Ja, es ist fast schon unverschämt, wie sich in diesem majestätischen Gewölbe die weißen, wohlgeformten Wölkchen zu einem Tanz aneinanderschmiegen. Die Sonne, meine Schwester im Geiste, scheint als Gottes Geschenk…
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Wunsch

Das Leben ist ein Wimpernschlag,verträumt in meinem Bette lag,die Hoffnung auf den nächsten Atemzug,denn davon bekam ich nie genug. Durch das Fenster blickend in die Dunkelheit,mein Gesicht sehend als sanftes Spiegelkleid,verhaucht im Glas schaute ich durch mich,sah Sterne am Himmel als kaltes Licht. In mir verborgen dankte ich,der Möglichkeit, in Frieden zu leben,den kalten Himmel…



